Kategorie: BZ-Artikel

  • Damit Integration erfolgreich ist!

    Silke Them: Wie gelingt es Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, einzubinden? Integrieren bedeutet u.a. einbeziehen in ein größeres Ganzes. Zuerst müssen Sprachbarrieren abgebaut, Nöte und Sorgen wahrgenommen werden. Elementare Bedürfnisse, wie Wohnen und Arbeit, müssen gesichert sein. Dank ehrenamtlichen Engagements wird Vertrauen aufgebaut. Denn Menschen, die oft Traumatisierendes erleben mussten und weiterhin in Angst leben,…

  • Das „xtra“ am Ende?

    Max Strauß: Am 19. März teilte die Verwaltung dem Hauptausschuss mit, dass das Jugendzentrum „xtra“ Ende März schließe. Der Vertrag sei nach monatelangen Verhandlungen mit dem Betreiber aufgelöst worden. Weder wurden der Stadtrat noch der zuständige Ausschuss rechtzeitig darüber informiert, noch ist eine Ausschreibung für einen neuen Betreiber bekannt. Damit wurde den jungen Leuten die Tür…

  • „Fridays for Future“ – Weiter so!

    Daniel Obermayr: Ich habe am 15. März gefeiert. Schlagartig sind die jungen Leute mit ihrer Forderung, Klimaschutz ernsthaft zu betreiben, aus den Medien in die Wirklichkeit unserer Städte getreten. Danke dafür! Das ist genau der Impuls, auf den wir Klimaschutzaktivisten gewartet haben. Auch die Kommunalpolitik muss jetzt Farbe bekennen, denn nur mit den Kommunen gibt es…

  • Parken oder Blumen?

    Daniel Obermayr: Das Schicksal der Gartenschau muss sich nicht am Parken entscheiden. Die Lindauer Rahmenbedingungen sind dem Veranstalter vielleicht nicht vertraut: Generell haben wir viele Besucher auf der Insel. Was andernorts Besucherrekord ist, fällt hier zwischen den Tagesgästen kaum auf. Unser einzigartiger Vorteil: Bei uns kommt man mit Bus, Bahn und Schiff mitten in die Gartenschau,…

  • Der Skaterplatz muss bleiben!

    Silke Them: Der Skaterplatz muss auch während und nach der kleinen Landesgartenschau 2021 vorhanden sein! Denn Kinder und Jugendliche lassen sich das Skaten nicht verbieten. Der Platz ist äußerst beliebt bei jungen Menschen und Familien mit kleinen Kindern. Wenn es keinen Platz hierfür auf der Insel geben kann, dann wäre inselnah (Lotzbeckpark, Giebelbach) ein möglicher Konsens.…

  • Parkhaus – und dann?

    Daniel Obermayr: Wieder mal soll ein Parkhaus Verkehrsprobleme lösen. War für die ‚Mutbürger*innen‘ in der Diskussion um das Inselhallen-Parkhaus der Weg über die Seebrücke noch unzumutbar, muss es jetzt das Parkhaus auf dem Karl-Bever-Platz sein. Bevor darüber diskutiert wird, muss erst mal die Frage beanwortet werden, wie denn die Fahrer*innen dazu gebracht werden, im ihnen…

  • Maßlos! Teure Therme statt günstigem Grundversorgungsbad.

    Um Bürgern, Vereinen, Schulen ihr Grundversorgungsbad zu erhalten, hätte die Stadt 2014 „nur“ 1,75 Mio € investieren müssen, um den Sanierungsstau im Limare zu beseitigen. Stattdessen forcierten Verwaltung und Stadtratsmehrheit die Therme im Landschaftsschutzgebiet auf risikobehaftetem Baugrund. Für Beratungs- und Planungskosten der Therme hat die Stadt inzwischen 1,6 Mio € bezahlt. Dahin ist auch die Hoffnung, ein…

  • In der Falle!

    Bevor überhaupt eine Baugenehmigung vorliegt, wird die sog. „Therme“ schon um 6 Mio Euro teurer. Als Märchen entlarvt ist somit die Verheißung, ohne Verzichtenmüssen das Bäder-Defizit zu senken. Die „JA zur Therme“-Fans in Verwaltung, Stadtrat, LZ und Bürgerschaft sitzen in der Falle, dem Investor hilflos ausgeliefert. Die Stadt ist hochverschuldet. Die Verträge mit Schauer sind…

  • Gute Politik …

    Wer glaubt, für die „schweigende Mehrheit“ zu sprechen, leidet unter Realitätsverlust. Gute Politik braucht keine Oberlehrer, die sich selbst beweihräuchern als „immer mutig, offen, aufrichtig“. Überflüssig sind alle, die für ihr Scheitern die Anderen verantwortlich machen. Wer, verbal selbst nie zimperlich, öffentliche Kritik als „Pöbelherrschaft“ geißelt, hat in der Politik nichts verloren. Gute Kommunalpolitik braucht einfühlsame…

  • Neues Bad im Eichwald? Falscher Standort!

    Die Therme Lindau wird am falschen Standort errichtet, mitten im Landschaftsschutzgebiet. Künftig werden Automassen durchs Stadtgebiet zum Eichwald rollen. Wirtschaftlich erfolgreiche Bäder wie Erding stehen auf der grünen Wiese. Sie benötigen Flächen, um zu wachsen und sich neuen Konsumbedürfnissen anzupassen. Erding hat sich seit 2011 flächenmäßig verdoppelt auf 180000 m². Erweiterungsflächen sind am Eichwaldbad aber…